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Nordlicht fotografieren – Tipps und Erfahrungen

Kilpisjärvi in Finnisch Lappland liegt auf dem 68.Breitengrad und ist damit einer der besten Ausgangsorte Finnlands um das Nordlicht zu sehen.

Nordlicht in Finnisch Lappland

Das Nordlicht – auch Polarlicht oder Aurora Borealis genannt – ist wohl eines der faszinierendsten Naturschauspiele das es in der Natur zu beobachten und zu fotografieren gibt. Mein grosser Wunsch als naturbegeisterter Mensch und Naturfotograf intensive Polarlichter fotografieren und erleben zu dürfen, ging im März 2016 auf unserer Finnlandreise endlich in Erfüllung. Zwei Jahre zuvor konnte ich bereits in Island einige Polarlichter fotografieren, die Sonnenaktivität war allerdings während unseres Aufenthaltes sehr gering, so dass die Auroras eher schwach ausfielen.

Aus diesem Erfahrungsbericht kannst Du auch einige Tipps zum Fotografieren des Polarlichts entnehmen. Vielleicht hilft er Dir dabei die Fehler zu vermeiden, die ich zu Beginn gemacht habe. Denn trotz guter Vorbereitung und obwohl ich schon eine gewisse Erfahrung mitbrachte, musste ich vor Ort einiges an Lehrgeld bezahlen. Aber davon später…

Weitere Polarlichtbilder findest Du übrigens in meinem Beitrag über die Lofoten im Herbst.

Plötzlich füllt sich der ganze Himmel mit wandernden Nordlichtern.
Nordlichter füllen den Himmel

Plötzlich füllt sich der ganze Himmel mit wandernden Nordlichtern.

Kilpisjärvi und die ersten Polarlichter

Als Ausgangsort hatten wir uns Kilpisjärvi in Finnisch Lappland gewählt, das auf dem 68. Breitengrad liegt und somit ein idealer Standort für Polarlichtbeobachtungen ist. Wie stark die Nordlichter ausfallen ist wesentlich von der aktuellen Sonnenaktivität abhängig. Noch entscheidender jedoch sind die vorherrschenden Wetterbedingungen. Bereits im Vorfeld machten sich bei mir etliche Bedenken breit: Die Wetterprognosen waren nicht optimal und auch die Sonnenaktivität war sehr tief: Es waren keine Sonnenflecken mit unstabilen Magnetfeldern und keine nennenswerten koronalen Löcher auf der erdzugewandten Sonnenseite auszumachen.

Nordlicht und die grosse Wetterfrage…

05.03.2016: Trotzdem öffnet sich der Himmel während unserer ersten Nacht in Kilpisjärvi für kurze Zeit am Horizont, so dass wir trotz niedrigem Kp-Index einige gelbe und grüne Nordlichter beobachten können.

06.03.2016: In der zweiten Nacht ist die Wolkenglocke über Finnisch Lappland absolut undurchdringbar. Nichts als Wolken und Schneefall, auch ein Abstecher ins norwegische Skibotn, das 50km entfernt an einem Fjord liegt, lohnt sich aufgrund der tristen Wetterprognosen nicht.

Mir bleibt nichts anderes übrig als im Internet zu verfolgen wie sich aufgrund eines CIR (Wechselwirkung von schnellen und langsameren Sonnenwinden die den Druck des Sonnenwindes ansteigen lassen) ein Magnetsturm der G3 Klasse entwickelt, der über der Wolkenglocke gleissende Lichter in den Himmel zaubert – von denen wir nichts mitbekommen… Auf der Website der NASA  spaceweather.com erreichen mich ein paar faszinierende Bilder aus dem norwegischen Tromsø, wo die Wolkendecke kurzzeitig aufreisst. Ich stehe bis in den Morgen hinein jede halbe Stunde in die Kälte hinaus und schaue ob die Wolkendecke nicht doch an irgendeinem Punkt einen Blick auf das Spektakel freigibt. Nichts.

Die sich schnell verändernden Figuren am Himmel regen die Phantasie an.
Polarlicht-Figuren

Die sich schnell verändernden Figuren am Himmel regen die Phantasie an.

Stürmisches Polarlicht – ich werde beim Fotografieren überrumpelt…

07.03.2016: Am nächsten Tag hängt immer noch die Wolkenglocke über Kilpisjärvi. Um etwas Sonne zu erhaschen machen wir einen Ausflug in den Fjord nach Skibotn. Die Meeresnähe lässt die Wolkendecke etwas aufreissen. Am Abend erfahre ich von www.aurora-service.eu/aurora-forecast/, dass das CIR das am Vorabend den G3 Sturm verursacht hatte, auch in den nächsten Tagen Auswirkungen auf die Polarlichtaktivität haben soll. Die Wetterprognose ist allerdings noch immer trostlos. Etwas deprimiert sitzen wir in unserer Hütte in Kilpisjärvi beim Abendessen.

Anschliessend zappen wir uns durch sämtliche Wetterdienste um festzustellen, dass sich hier gar nichts ändern wird. Einzig die Vorhersage von wetter.de lässt einen Funken Hoffnung aufkeimen, dass die Wolkendecke in Skibotn gegen Mitternacht etwas aufreissen könnte. Wir wollen nichts unversucht lassen und brechen auf.

Nachdem wir die norwegische Grenze passiert haben, bemerke ich im Auto vereinzelte Sterne am Himmel. Unsere Stimmung hellt sich etwas auf, es ist aber immer noch bedeckt. Als wir zum Fjord herunterfahren, wird schnell klar, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Nachthimmels ist klar!

Meine Nervosität steigt rapide an, denn die Daten des Magnetometers aus dem schwedischen Kiruna, die ich mir im Auto noch angeschaut habe, sehen vielversprechend aus. Endlich finden wir am Fjord einen Parkplatz. Kaum öffne ich die Autotür und schaue zum Himmel hoch, sehe ich drei intensive, hellgrüne Strahlenbündel die auf unserer Fjordseite über die Bergrücken hinauspendeln. Es ist da! Es ist über uns!

Aufgeregt bekomme ich das Stativ und die Kamera in die Hand. Erst will es mir in der Dunkelheit nicht einmal gelingen, die Feststellplatte auf dem Stativkopf zu fixieren. Das Nordlicht bewegt sich unglaublich schnell! Ein grüner Vorhang schiebt sich über die Felswand und schon stehen wir direkt unter einer mächtigen, rasant atmenden Korona! Es gelingen mir ein paar Bilder ins Auge des Sturms, dann kapituliere ich. Die 35mm Brennweite, die ich auf der Kamera habe, ist viel zu eng. Ich will den einmaligen Moment in dem wir direkt unter einer radialstrahligen Korona stehen – vielleicht ist es ja der Einzige den wir erleben – nicht mit Fotoübungen verpassen. Ich will den Augenblick im Auge des Sturms erleben!

Direkt unter einer Korona zu stehen ist das höchste aller Gefühle! Der Blick in die schnell flirrenden Strahlenbündel ist unbeschreiblich.
Polarlicht Korona

Direkt unter einer Korona zu stehen ist das höchste aller Gefühle! Der Blick in die schnell flirrenden Strahlenbündel ist unbeschreiblich.

Allmählich ziehen die Koronas weiter in den Fjord hinein und ich beginne wieder zu fotografieren. Allerdings kriege ich die Situation mit meinem 24mm f3.5 ts-e Objektiv nicht wirklich in den Griff. Einerseits ist es viel zu dunkel, andererseits sind die Nordlichter zu hell um die Lichtsituation ohne Mondlicht zu meistern. Dazu kommt, dass ich die Helligkeit die mir das Kameradisplay vorgaukelt dummerweise falsch einschätze. Ein Blick auf das Histogramm hätte viel geholfen…

Als zum zweiten Mal Koronas über unsere Köpfe hinwegziehen, gelingt mir mit dem 24mm wenigstens noch ein passables Bild einer Korona. Generell ist aber festzuhalten, dass das 24mm 3.5 ts-e Objektiv für Auroras die sich derart schnell bewegen eher weniger geeignet ist: Es ist einfach zu lichtschwach.

Wetterbesserung!

08.03.2016: Zu unserer Freude verbessert sich am nächsten Tag die Wetterprognose für die kommenden Tage! Das Wetter gestattet uns in den folgenden vier Nächten immer wieder einen Blick in den sich mit Nordlichtern überziehenden Himmel.

Eine sternenklare Nacht voller Nordlichter

In der Nacht vom 10.3.2016 – 11.3.2016 ist der Himmel sogar gänzlich wolkenfrei und die Polarlichtaktivität ausserordentlich hoch.  Zum Glück habe ich jetzt einiges an Routine beim Fotografieren dazugewonnen,  so dass ich die Situation ohne grosse Mühe im Griff behalte. Alleine die dichte Folge in der die Auroras aufblühen, stellt mich auf die Probe:  Ich stehe nahezu sechs Stunden bei -25°C  draussen und schaffe es kaum einmal mich drinnen aufzuwärmen… Sobald ich ins Haus eintreten will, flammen die Nordlichter erneut am ganzen Himmel auf! Eine unglaubliche, unvergessliche Nacht!

Wehende Nordlichter zieren den Himmel wie Girlanden.
Lichtkette

Wehende Nordlichter zieren den Himmel wie Girlanden.

Die verschiedenen Formen des Polarlichts:

In dieser Nacht können wir die ganze Formenvielfalt des Polarlichts beobachten. Schon während der Dämmerung sind zwei riesige Bögen am Himmel zu beobachten die sich von einem Horizont zum anderen erstrecken. Das ist eine typische Erscheinung des Polarlichts in diesen Breitegraden, die in ihrer ruhigsten Form beinahe in jeder klaren Nacht zu beobachten ist. Sie tritt auch in Nächten mit wenig Polarlichtaktivität auf.

Wenig später beginnen sich die Bögen stärker zu bewegen und sich in sogenannte Bänder aufzuteilen. Die Bänder zeigen sich in den verschiedensten Formen und in unterschiedlicher Intensität. Erst gleiten sie ruhig über den Himmel, später bewegen sie sich schneller, ihre Farbe ist vorwiegend grün aber auch weiss und gelblich. Die Intensität ist unterschiedlich. An manchen Stellen beginnen sie stark zu leuchten.

Bald ist der ganze Himmel mit Polarlichtbändern überzogen.
Polarlichtbänder

Bald ist der ganze Himmel mit Polarlichtbändern überzogen.

Später werden auch Strahlen sichtbar. Manchmal sind es intensive Beamer, die plötzlich an einer Stelle zu leuchten beginnen, dann teilen sich auch die wehenden Bänder in Strahlenbündel auf. Das Licht einiger Bänder wandert jetzt in schnell pulsierenden Strahlenbündeln. Auch die Farben werden intensiver. Verschiedene Grün – und – Gelbtöne sowie violette Farbtöne in den höherliegenden Regionen der Strahlen sind jetzt sichtbar. Die Spitzen der intensiv leuchtenden Stellen der schnell pulsierenden Bänder senden pinkfarbene Impulse aus.

Die Strahlen in den Bändern beginnen stark zu leuchten.
Aurora Borealis mit Bändern und Strahlen

Die Strahlen in den Bändern beginnen stark zu leuchten.

Bänder die sich Schneckenhausartig kringeln.
Nordlicht im sternenklaren Himmel

Bänder die sich Schneckenhausartig kringeln.

Schliesslich bilden die Strahlenbündel wehende und schillernde Vorhänge, die den ganzen Himmel überziehen. Aus den Bändern setzen sich Koronas (ringförmige Strahlenbündel) frei die sich enorm schnell bewegen. Beinahe hypnotisch wirkt das schnelle Flimmern und Wogen wenn man sich direkt unterhalb einer Korona befindet!  Das ist definitiv das eindrücklichste Erlebnis! Impulsartig wachsen aus dem Zentrum der Korona immer wieder neue Strahlen heraus, die wiederum eine Kettenreaktion auszulösen scheinen.

Wehende Polarlicht-Vorhänge am ganzen Himmel! Die Nordlichter bewegen sich immer schneller.
Aurora-Vorhänge

Wehende Polarlicht-Vorhänge am ganzen Himmel! Die Nordlichter bewegen sich immer schneller.

Über dem Kopf: Die Korona der Aurora Borealis gibt einen Blick ins Innenleben frei.
Aurora Borealis - die Korona

Über dem Kopf: Die Korona der Aurora Borealis gibt einen Blick ins Innenleben frei.

Das Schauspiel dauert einige Stunden an. Zwischendurch beruhigt sich das Ganze wieder etwas, um gleich wieder intensiver zu werden. Jedes Mal wenn wir denken das Spektakel sei jetzt wohl bald zu Ende, beginnt ein noch intensiverer Sturm! Während der intensivsten Phase, kurz nach Mitternacht, ist der ganze Himmel voller Nordlichter. Überall, über uns, neben uns, vor uns und hinter uns tanzen wilde Koronas in derart hoher Geschwindigkeit, dass das Fotografieren keinen Sinn mehr macht. Obwohl das Spektakel in einer Höhe von 70-200km über uns stattfindet, haben wir das Gefühl wir seien mittendrin.

Die Nordlichter bewegen sich mit unglaublicher Geschwindigkeit!
Sonnensturm

Die Nordlichter bewegen sich mit unglaublicher Geschwindigkeit!

Mittendrin! Wo wir auch hinschauen: Der ganze Himmel ist voller Polarlichter!
Überall Polarlichter

Mittendrin! Wo wir auch hinschauen: Der ganze Himmel ist voller Polarlichter!

Schliesslich lässt die Intensität der Ausbrüche langsam nach. Ca. um drei Uhr morgens ist das Polarlicht abgeflaut. Was geblieben ist, sind undifferenzierte, schnell pulsierende Lichtwolken die chaotisch kurz aufleuchten und schnell wieder verschwinden. Eine Weile bestaune ich dieses pulsierende Licht und suche vergeblich nach geordneten Strukturen oder Abläufen. Dann ist auch für mich die Zeit gekommen, einen Tee zu trinken und ins Bett zu gehen.

Tipps und Tricks zum Fotografieren von Polarlichtern

  1. Möglichst lichtstarke Brennweiten verwenden: Mein 24mm Objektiv ist für die Polarlichtfotografie mit einer maximalen Öffnung von f3.5 eher zu lichtschwach. Bei hellem Mondlicht mag das noch gehen, ist jedoch nicht genügend Licht vorhanden, steigen die Belichtungszeiten zu stark an oder man muss auf zu hohe ISO Einstellungen zurückgreifen, was den Rauschpegel stark erhöht.
  2. Adäquate Belichtungszeiten und ISO-Einstellungen wählen: Die hohe Geschwindigkeit mit der sich Polarlichter bei hoher Aktivität bewegen können, hat mich sehr überrascht! Um die Bewegungen perfekt einzufrieren, waren manchmal selbst Belichtungszeiten von einer 4/5 Sekunde zu hoch. Mit meinem Sigma 35mm f1.4 Art Objektiv versuchte ich die Zeiten und gleichzeitig die ISO-Einstellungen möglichst tief zu halten. Hierfür ist die maximale Blendenöffnung des Sigmas von 1.4 gut geeignet. Meist konnte ich mit Belichtungszeiten von einer 4/5 Sekunde bis zu 3.5 Sekunden bei ISO 1250-2000 arbeiten. Waren die Lichter ruhiger oder sehr hell, habe ich manchmal auch ISO 800 erfolgreich verwendet.
  3. Flexibler Kugelkopf: Mein Manfroto Stativkopf hat mich in der Dunkelheit sehr behindert. Er besitzt nur eine Kerbe die es ermöglicht, die Kamera senkrecht in die Höhe zu richten. Das ist mir deutlich zu unflexibel. Hierdurch habe ich manche Korona, die sich direkt über uns befand, verpasst. Auch gibt es andere Stolpersteine die diesen Kugelkopf zum Ärgernis machen. So ist etwa die Friktionsschraube zu lang. Diese stösst bei einer 360° Drehung an einer herausstehenden Stelle, an der prominent eine Wasserwaage angebracht ist, an. Falls ich nochmals Auroras fotografieren werde, muss eine flexiblere Lösung her! Das Herumfummeln an ungeeigneten Materialien macht nachts und in Situationen in denen Zeitdruck besteht, besonders wenig Spass.
  4. Evtl. Ultra-Weitwinkelobjektiv verwenden: Bei voller Nordlichtaktivität kann sich der ganze Himmel mit Koronas füllen. Hier wäre ein Superweitwinkel Objektiv zwischen 15 und 20mm sehr von Vorteil. Ich könnte mir dabei auch ein Zoomobjektiv vorstellen. Geeignet wäre beispielsweise das 16-35mm 2.8ii L von Canon. Ich hatte dieses Objektiv noch nie in der Hand. Der Fokus sollte sich bei Brennweitenveränderungen wenn möglich nicht verändern und die manuelle Scharfstellung sollte nicht zu leichtgängig sein, da sich der einmal ermittelte Fokus auf unendlich bei der Arbeit nicht verschieben darf. Zur Beurteilung wäre sicher ein vorgängiger Test notwendig. Ansonsten eignen sich selbstverständlich alle lichtstarken Superweitwinkel-Festbrennweiten.
  5. Kamera mit grossem Sensor verwenden und im RAW-Modus fotografieren: Meine Kamera, die EOS 5ds r, hat sich beim Fotografieren von Nordlichtern sehr bewährt. Das Rauschen bei hohen ISO-Einstellungen ist dank dem grossen Sensor trotz der hohen Pixeldichte bis ISO 1600 sehr gering, es können jedoch problemlos höhere ISO-Einstellungen verwendet werden. Wichtig dabei ist vor allem, dass im RAW-Modus fotografiert wird, damit fehlbelichtete Bilder bei der Nachbearbeitung noch ausreichend korrigiert werden können. Auch das Rauschen lässt sich, falls notwendig, nachträglich mit einem Bildbearbeitungsprogramm besser kontrollieren als mit den kamerainternen Tools.
  6. Histogramm zur Beurteilung der Belichtung zu Rate ziehen: Verlass Dich niemals auf die Helligkeit des Kameradisplays! Gerade wenn es stockdunkel ist erscheint das Bild auf dem Display viel heller als es in Wirklichkeit ist. Der einzige verlässliche Indikator ist das Bildhistogramm das man bei fast allen modernen Kameras einsehen kann.

Diese Liste liesse sich natürlich beliebig erweitern. Die Lernkurve steigt bekanntlich mit der Erfahrung. Wer zum ersten Mal draussen in einer stürmischen Polarlichtnacht steht, sollte sich nicht vom Wunsch leiten lassen, alles in perfekten Bildern festhalten zu wollen. Viel wichtiger ist es, das Naturschauspiel in seiner ganzen Schönheit zu erleben! Es gibt genügend gute Bilder dieses Spektakels. Also: Staunen und geniessen!

Über Adrian Hirsbrunner
Adrian Hirsbrunner ist 1970 geboren und interessiert sich seit seiner Kindheit für die Natur. Seit 2009 setzt er sich intensiv mit Naturfotografie auseinander. Seine ersten Schritte in die Naturfotografie machte er mit dokumentarischen Pflanzenbildern. Heute setzt er sich mit verschiedensten Themen rund um die Natur Europas auseinander. In den letzten unberührten Landschaften dieses Kontinents, findet er seine Motive und seine Inspiration.
4 Kommentare
  • Martin

    Hallo Adrian,

    schöne Fotos von den Polarlichtern sind Dir da gelungen. So etwas erleben zu dürfen muss schon sehr emotional sein. Vermutlich werden diese erfahrenen Stimmungen beim Betrachten der Aufnahmen in Dir wieder aufkeimen.

    Du schreibst oft im Plural. Unternimmst Du deine Fototouren in einer organisierten Fotogruppenreise mit Gleichgesinnten oder bist Du mit Familie unterwegs?

    Und zum von Dir benannten Sigma 18-35/1.8 weist Du aber schon, dass es ein APS-C Objektiv ist und somit der UWW-Bereich nicht mehr gedeckt ist …

    Herzliche Grüße,
    Martin

  • Adrian Hirsbrunner

    Hallo Martin

    Herzlichen Dank für Dein Feedback und insbesondere auch für Deinen wertvollen Hinweis bezüglich des Sigma 18-35/1.8! Da hab ich mich vertan.
    Was das Reisen betrifft bin ich immer mit meiner Frau zusammen unterwegs und niemals organisiert. Das wäre nichts für mich…;-)

    Herzliche Grüsse und schönes Wochenende
    Adrian

  • Daniel

    Ich war in der Zeit vom 11.-16. Dez. 2017 in Tromsö. Ich hatte Wetterglück. Bereits am ersten Abend ging der App-Alarm los. Trotz Lichtverschmutzung konnte man das Nordlicht mitten in der Stadt sehen. Der Dienstag war dann der perfekte Tag. Es ist etwas unbeschreibliches. Zum fotografieren bin ich ein Neuling. Ich habe meine Canon EOS550D mit einem Standard Objektiv gebraucht. Als Laie bin ich zufrieden.
    Deien Aufnahmen sind super und übersteigen meine bei weitem.
    Hast du auch schon in Tromsö (im Umland) das Nordlicht fotografiert? Der Ort ist von der CH sehr gut erreichbar und rel. „warm“.
    Herzlicher Gruss

  • Adrian Hirsbrunner

    Hallo Daniel
    Nein in der näheren Umgebung von Tromsø war ich noch nie. Im September waren wir auf den Lofoten unterwegs und hatten grosses Wetterglück. Die Lichter waren fast jeden Abend zu sehen, zum Teil bei nächtlichen Temperaturen bis zu 13° :-)
    Auch diese Region hat bedingt durch den Golfstrom, ein relativ mildes Klima. Zudem ist sie landschaftlich sehr reizvoll. Einige Bilder dieser Reise findest Du in meinen Artikeln über die Lofoten im Herbst
    Herzliche Grüsse, Adrian

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